HAUSHOF Fensterputzroboter mit Ultraschall-Sprühdüse und 3800 Pa
Günstigstes Gerät im Vergleich, leicht und mit langem Netzkabel — bei Saugleistung und Bahnplanung aber das schmalste Datenblatt im Feld.
Eine Rezension beschreibt ein undichtes Sprühventil: Tropfen liefen am Gerät herunter und hinterließen auf einem Holzboden Flecken, die sich nur schwer entfernen ließen. Der Verfasser hält ein fehlerhaftes Einzelstück für möglich. Legen Sie unter die Scheibe trotzdem ein Tuch — bei einem Gerät, das Reinigungsmittel an einer senkrechten Fläche versprüht, kostet diese Vorsicht nichts.
Unsere Bewertung
Vorteile
- Mit rund 110 € das günstigste Gerät in diesem Vergleich — mehrere Rezensionen halten das Ergebnis für diesen Preis ausdrücklich für gut
- Mehrere Rezensionen beschreiben saubere, weitgehend streifenfreie Scheiben, eine davon an bodentiefen Fenstern und rahmenlosen Glastüren
- Mit 980 g das leichteste Gerät mit belegtem Gewicht im Vergleich; drei Rezensionen erreichen damit Fenster, für die sonst eine Leiter nötig war
- Das Netzkabel reicht laut Datenblatt in drei Abschnitten 7,5 m weit, der Roboter bleibt damit unabhängig von der nächsten Steckdose
- Zwei Rezensionen beschreiben das Betriebsgeräusch als leise, eine davon im Vergleich mit Staubsauger, Mixer und Föhn
- Über die Fernbedienung lässt sich laut einer Rezension von Hand über verbliebene Streifen und Schmutzstellen nachfahren
Nachteile
- Mit 3800 Pa die niedrigste Saugleistung mit Herstellerangabe in diesem Vergleich; eine Bahnplanung nennt der Hersteller nicht, wählbar sind drei feste Reinigungswege
- Drei Rezensionen melden Streifen oder Spuren — in einem Fall blieben sie auch nach einer Anleitung des Verkäufers
- Eine Rezension beschreibt ein undichtes Sprühventil, eine unzuverlässig auslösende Sprühautomatik und einen Roboter, der die Scheibe nicht systematisch abfuhr, sondern mehrfach stehen blieb
- Ohne erkennbare Kante hält das Gerät laut einer Rezension nicht an — am rahmenlosen Schrankspiegel war erst ein künstlicher Rand nötig
- Ränder und Ecken bleiben laut zwei Rezensionen Handarbeit, und angetrockneter Staub oder Sand gehört vorher weg
- Große Scheiben brauchen laut einer Rezension drei Paar Mikrofasertücher, mittlere zwei; jeder Wechsel unterbricht den Lauf
Unsere Einschätzung im Detail
Der HAUSHOF Fensterputzroboter kostet rund 110 € und ist damit das günstigste Gerät in diesem Vergleich. Der Hersteller nennt 3800 Pa Saugleistung, eine Ultraschall-Sprühdüse mit 12 µm feinem Nebel und drei feste Reinigungswege über die Fernbedienung. Das Datenblatt führt 980 g Gewicht — der niedrigste belegte Wert im Feld. Die ausgewerteten Rezensionen fallen überwiegend positiv aus, zeichnen beim Sprühsystem aber kein einheitliches Bild.
Montage und Inbetriebnahme
Der Roboter wird mit zwei angefeuchteten Mikrofasertüchern bestückt, eingeschaltet und dann an die Scheibe gesetzt; eine Rezension nennt diese Reihenfolge unkompliziert. Das Netzkabel kommt in drei Abschnitten von zusammen 7,5 m Länge, die Steckdose muss nicht am Fenster liegen. Gestartet wird über die Fernbedienung, die auch die drei Reinigungswege und das Nachsprühen von Hand bedient — eine App-Steuerung gibt es nicht. Mit der Anleitung zum Abziehen der Mikrofasertücher kam eine Rezension nicht zurecht und fand den Griff dann einfacher.
Wirkung
Vier Rezensionen beschreiben das Ergebnis als sauber und weitgehend streifenfrei, eine davon als das beste bisher an ihren Fenstern; eine weitere stellt es ausdrücklich über das eigene Handputzen wenige Wochen zuvor. Dagegen stehen drei Rezensionen: Eine meldet kleine Spuren, eine zweite Streifen, die auch nach einer Anleitung des Verkäufers blieben, und eine dritte ein undichtes Sprühventil, eine unzuverlässig auslösende Sprühautomatik und einen Roboter, der an drei großen Scheiben nicht systematisch abfuhr, sondern mehrfach stehen blieb. Ränder und Ecken bleiben in jedem Fall Handarbeit, und angetrockneter Staub oder Sand gehört laut zwei Rezensionen vor dem Start weg.
Erfahrungen aus Nutzerberichten
Zum Verhalten über Monate liegen nur einzelne Angaben vor; laut Datenblatt ist das Gerät seit Juli 2024 im Handel. Die ausgewerteten Rezensionen reichen von Februar 2025 bis Oktober 2026, und keine von ihnen berichtet von einem Ausfall oder einem Sturz von der Scheibe. Zwei Drittel der Bewertungen geben fünf Sterne, 17 % liegen bei einem oder zwei Sternen. Eine Rezension erwähnt außerdem, dass Amazon diesen Artikel beim Kauf als häufig zurückgeschickt auswies — bestellt wurde trotzdem, und die Rückmeldung fällt positiv aus.
Verarbeitung und Qualität
Das Gerät wiegt laut Datenblatt 980 g, das Gehäuse misst 29,2 × 14,4 × 9,2 cm. Im Lieferumfang liegen 10 Mikrofasertücher, 100 ml Reinigungsmittel, eine zweite Ultraschalldüse, die Fernbedienung und ein Sicherungsseil mit 5 m Länge. Der Hersteller nennt einen zweifachen Schutz; der verbaute Akku springt laut einer Rezension ein, wenn der Strom ausfällt oder der Unterdruck nachlässt. Das ist die schmalste Sicherungsausstattung im Feld, wo andere Geräte acht bis zwölf Stufen führen. Eine Rezension verzichtete an bodentiefen Fenstern auf das Seil, hält es für die verglasten Balkone aber für nötig.
Für wen eignet sich das Gerät?
Belegt ist der Einsatz an bodentiefen Fenstern, an rahmenlosen Glastüren, an einem 6 m hohen Flurfenster und an einem Schrankspiegel. Das Gerät eignet sich damit vor allem für Fenster, die sonst eine Leiter brauchen — drei Rezensionen nennen genau diesen Grund. Wer überwiegend große Flächen reinigen will, sollte den Tuchwechsel einrechnen: Große Scheiben brauchen laut einer Rezension drei Paar Mikrofasertücher. Eine maximale Fenstergröße nennt der Hersteller nicht.
Ausstattung im Überblick
- 3800 Pa Saugleistung, laut Hersteller für Innen- und Außenfenster ausgelegt
- Ultraschall-Sprühdüse mit laut Hersteller 12 µm feinem Nebel, eine zweite Düse liegt als Zubehör bei
- Drei feste Reinigungswege, über die Fernbedienung links, oben oder rechts wählbar — eine App-Steuerung gibt es nicht
- Zweifacher Schutz laut Hersteller: Sicherungsseil mit 5 m Länge und ein Notstromakku für den Stromausfall
- Netzkabel in drei Abschnitten mit zusammen 7,5 m Länge — 1,5 m Rundkabel, 1,5 m Adapterleitung, 4,5 m Verlängerungskabel
- Artikelgewicht 980 g, Gehäuse 29,2 × 14,4 × 9,2 cm laut Datenblatt; 10 Mikrofasertücher und 100 ml Reinigungsmittel im Lieferumfang
Alternativen
Wer Alternativen prüfen möchte, findet im Vergleich weitere Geräte im Direktvergleich. Besonders interessant sind:

Lydsto WL07Max Fensterputzroboter, extrem flach mit Kantenreinigung

Hutt S7 Plus Fensterputzroboter mit Akku für große Außenfenster

Hutt S55 Pro Fensterputzroboter mit 3D-Schwebepads und 6500 Pa
Fazit der Redaktion
Der HAUSHOF Fensterputzroboter ist das günstigste Gerät im Vergleich. Seine Stärken liegen dort, wo sonst eine Leiter stünde: 980 g Gewicht, ein 7,5 m langes Netzkabel und eine Bedienung ohne Smartphone. Die Mehrheit der Rezensionen beschreibt weitgehend streifenfreie Scheiben. Dafür ist das Datenblatt das schmalste im Feld — 3800 Pa, keine Angabe zur Bahnplanung, zweifacher Schutz —, und drei von elf Rezensionen melden Streifen oder ein unzuverlässiges Sprühsystem. Als Einstieg ist das vertretbar; wer mehr Verlass auf großen Flächen braucht, greift höher.
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